Vallnord/ANDORRA: Am vergangenen Wochenende bestritt MTB-Pro, Guido Tschugg

vom Team Fusion sein zweites Weltcup-Rennen in Vallnord/Andorra.

 Das aufgrund vereinzelter Schneefelder noch etwas winterlich anmutende Ski- und

Bike-Eldorado wurde in den letzten Wochen leider verstärkt von Niederschlägen

heimgesucht, welche für die Beschaffenheit der 4X-, Dowhnhill- und Cross-Country

Weltcup-Strecken nicht sehr förderlich waren. Weicher Untergrund und lose

Stein-/Felsmassive sorgten daher unter den Fahrern für erschwerte Bedingungen.

Allround Talent Tschugg kam mit der Streckenführung, welche extrem viele Steilkurven,

sowie hohe- und weite Sprungpassagen in sich barg, sehr gut zurecht. So setzte er

mit seinem 4. Platz in der Qualifikation schon gleich mal Akzente

(Platz 1-3: Saladini (FRA), Atherton (UK), Deldycke (FRA).

Pünktlich zum Rennbeginn regnete es auf ca. 2.000m erneut – eine Schlammschlacht

war daher quasi vorprogrammiert. Dank Tschugg‘s guter Quali-Platzierung konnte

er immer von der vorteilhafteren Innenbahn starten. Trotz harter Zweikämpfe

marschierte der Team Fusion Fahrer Runde für Runde durch bis ins Viertelfinale.

Dort konnte er nach einem spannenden Lauf den derzeit Weltcup-Führenden,

Alvarez (ESP) Paroli bieten, so dass das Rennen für den Spanier nach diesem

Lauf zu Ende war.

Auch im Halbfinale setzte sich der fusion Fahrer gegen heiße, int. Konkurrenten

wie Lokalmatador, Cedric Gracia (AND) und Jurg Meijer (NL) durch stand so

in dieser noch jungen Saison bereits zum zweiten Mal im Weltcup-Finale.

Dort Stand Tschugg u.a. auch mit dem  amtierenden Weltmeister, Brian Lopes

(USA), am Start. Tausende begeisterte Zuschauer säumten die Strecke und

schrien lauthals dem Finale entgegen. Auch im Internet (Freecaster.tv) und im

Fernsehen (Eurosport2) verfolgten Tausende das Rennen live mit.

„Riders ready, watch the gate..“ und das Gatter fiel nach dem Random-Prinzip.
Tschugg setzte sich bis zum ersten Hindernis in Führung. Die Strecke lies aufgrund
ihres Designs und der verschiedenen Sprungoptionen viele Überholmanöver zu, was
sich für die Zuschauer extrem spannend gestaltete. Leider konnte Tschugg in den
ersten Push-Hindernissen Brian Lopes und Dan Atherton nicht Stand halten, und
musste beide an sich vorbei ziehen lassen. Auch Tschugg‘s letzter Angriff auf Lopes
in der Zielgerade  blieb im leider verwehrt. Dennoch sehr zufrieden holte er sich
schließlich Platz 3 hinter Dan Atherton und Brian Lopes.
Mit der Siegerehrung war dieses Rennen für Tschugg allerdings noch nicht vorbei, denn
dank seines hervorragenden 2. Platzes in Maribor/SLO ist er nun Weltcup-Führender
und darf ab  sofort im weißen Leader-Trikot starten. Da sein Bekleidungssponsor,
Maloja  dieses Weltcup-Ereignis in Ihr Sommer 09 Foto-shooting mit eingebaut hat,
werden diese bewegenden Szenen auch im neuen Maloja-Katalog zu sehen sein.

Tschugg’s nächste Station ist der Weltcup in Fort William/Schottland, wo er 2004
seinen  ersten Weltcup auf einem fusion Strangler gewann. Dort will er seine
Weltcup-Führung  weiter ausbauen